ST2: Die neue Generation der kardialen Biomarker

Der beste Marker für Prognose und Therapiesteuerung bei Herzinsuffizienz

ST2 gehört zur Gruppe der Interleukin(IL)-1 Rezeptoren, in der Literatur auch als IL1RL-1 (Interleukin-1-Rezeptor-Like-1) beschrieben, deren Freisetzung in Kardiomyocyten als Reaktion auf Stress hochreguliert wird. Erste Publikationen stammen bereits aus dem Jahr 1989, allerdings war die Funktion des ST2 zunächst unklar, bis Richard T. Lee vom Harvard Brigham & Women‘s Hospital 2002 er stmals die Freisetzung von ST2 als Reaktion auf myokardialen Stress und Verletzung entdeckte.

cd-aspect

 

Critical Diagnostics hat 2004 das Patent des Harvard Brigham & Women‘s Hospital exklusiv lizensiert und hieraus Tests für die klinische Routinediagnostik entwickelt. Die klinische Wertigkeit des neuen Markers wurde dabei bisher bereits in zahlreichen Studien an zehntausenden von Patientenproben nachgewiesen.

Die Konzentration von ST2 im Blut wird quantitativ (Presage ST2 Assay) oder qualitativ (Aspect-LF Schnelltest) gemessen, und so Patienten mit erhöhtem Morbiditäts- und Mortalitäts-Risiko identifiziert. ST2-Konzentrationen oberhalb des Cut-offs von 35ng/ml sind ein direktes Maß des Remodelling- bzw. Fibroseprozesses. In Folge von spezifischen Therapien, die den Outcome des Patienten verbessern, verändert sich die ST2-Konzentration zeitnah bis unter den Cut-Off.

Weitere Informationen zu ST2 finden Sie in verschiedenen Produktbroschüren, die Sie hier herunterladen können.